Tarifvertrag gebäudereinigung 2018 allgemeinverbindlich

2013 sicherte sich die IG BAU eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent für zwölf Monate. [2] 2016 verhandelte sie mit den Arbeitgebern über eine Lohnerhöhung für rund 785.000 deutsche Bauarbeiter. Nach der Vereinbarung erhielten die Beschäftigten in den westdeutschen Bundesländern ein Plus von 4,6 Prozent und in den östlichen Bundesländern über einen Zeitraum von 22 Monaten 5,3 Prozent. Ursprünglich hatte die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung von 5,9 Prozent für ihre Beschäftigten gefordert. [3] Ähnliche Verhandlungen führten 2018 zu einer Lohnerhöhung von rund 6 Prozent für mehr als 800.000 Bauarbeiter über 26 Monate. [4] Die Beschäftigungsbedingungen einiger Arbeitnehmer können durch folgende verbindliche Instrumente abgedeckt werden: Der größte Teil der Tarifpolitik der IG BAU ist zentralisiert. Viele der nationalen Tarifverträge wurden von der Bundesregierung für allgemeinverbindlich erklärt und gelten daher für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer in bestimmten Branchen wie z.B. baulich und baureinigend. Da es in Deutschland bis vor kurzem keinen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn gab, setzte sich die IG BAU ab 1990 für die Einführung sektoraler gesetzlicher Mindestlöhne auf der Grundlage der niedrigsten Kategorien branchenweiter Tarifverträge ein und war 1996 erfolgreich.

Seitdem hat die IG BAU – gemeinsam mit den sektoralen nationalen Arbeitgeberverbänden – durch Tarifverträge, die durch eine Bundesverordnung des Bundesarbeitsministeriums für allgemeinverbindlich erklärt wurden, gesetzliche branchenübergreifende Mindestlöhne für den allgemeinen Bau [1], Abriss, Maler, Gerüste, Dachdecker- und Gebäudereinigung einschließlich Hotelreinigung und Hausmeister geschaffen. Diese Mindestlöhne gelten auch für ausländische Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer vorübergehend nach Deutschland entsenden. Zusätzlich zu Regelungen wie dem nationalen Mindestlohn fallen einige Arbeitnehmer unter besondere Vereinbarungen, die sich mit den Lohn- und Arbeitsbedingungen der betreffenden Arbeitnehmer befassen, und können in den Arbeitsvertrag eines Arbeitnehmers aufgenommen werden. Das Arbeitsgericht kann dann beschließen, eine SEO durch den Minister für Arbeitsplätze, Unternehmen und Innovation zu empfehlen. Wenn der Minister eine SEO macht, wirkt dies den Empfehlungen des Arbeitsgerichts gesetzlich und macht sie branchenübergreifend verbindlich. Das Industrial Relations (Amendment) Act 2015 sieht ein System von eingetragenen Arbeitsverträgen vor. Nach Section 8 des Gesetzes führt das Arbeitsgericht ein Register der Arbeitsverträge. Ein REA muss ein Für die Vertragsparteien bindendes Streitverfahren enthalten. Verstöße gegen eine REA können an das WRC verwiesen werden. Da der Bausektor in Deutschland aus 70.000 Unternehmen besteht (die meisten von ihnen mit weniger als 10 Beschäftigten und mit einer hohen Fluktuation in der Zusammensetzung des Personals) und die Situation in der Gebäudereinigung ähnlich ist, muss die IG BAU viele hauptamtliche Organisatoren einstellen, die die Arbeiter an ihrem Arbeitsplatz organisieren.

Die einzelnen IG BAU-Mitglieder sind in Einheimischen am Wohnort und in sektoralen lokalen Niederlassungen (nicht nach Unternehmen) organisiert. Die IG BAU versucht auch, Wanderarbeitnehmer und Scheinselbstständige zu organisieren. Ein eingetragener Arbeitsvertrag (REA) ist ein Tarifvertrag, der zwischen einer Gewerkschaft oder einer Gewerkschaft und entweder einem einzelnen Arbeitgeber, einer Gruppe von Arbeitgebern oder einer Arbeitgeberorganisation geschlossen wird. Ein REA kann die Bezahlung und die Beschäftigungsbedingungen der in der Vereinbarung genannten Arbeitnehmer festlegen.